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DERPART Travel Service Flug- und Ferienreisen Kruse
17.02.2021

Bleisure Travel: Das sind die neuesten Entwicklungen

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Herausfordernde Zeiten, neue Lösungen: Aus Bleisure Travel wird Bleisure Work. Schon vor der Corona-Pandemie kombinierten vor allem jüngere Geschäftsreisende gerne Berufliches (Business) und Privates (Leisure). Durch Corona wird nun beides erschwert – Geschäftstermine werden abgesagt, Urlaub und Sightseeing in fremden Städten fallen ebenso aus. Dennoch bleibt Bleisure Travel ein Trend, der sich nun im angepassten Gewand präsentiert. Das zunehmende Homeoffice stößt dabei eine ganz neue Dynamik an.

Was Geschäftsreisende an Bleisure Travel schätzen

Vor Corona erlebte die Kombination aus Business und Freizeit einen echten Boom. Fast drei Viertel der Dienstreisenden haben ihren Aufenthalt schon einmal privat ausgedehnt. Zu den Top-Gründen für Bleisure Travel gehören das Erkunden fremder Städte und der Besuch von Freunden oder Verwandten. Das zeigt die Studie „Chefsache Business Travel 2020“, eine Initiative von Travel Management Companies im Deutschen Reiseverband (DRV). Auch interessant: 76 Prozent der Geschäftsreisenden geben an, dass sich durch Bleisure-Möglichkeiten die Produktivität erhöht. Und 64 Prozent der Befragten sehen in der privaten Aufenthaltsverlängerung ein Entscheidungskriterium bei der Jobwahl. Doch wie gehen Dienstreisende mit den derzeitigen Corona-Herausforderungen um und was bedeutet das für das Trendthema?

Entwicklung 1: Homeoffice im Hotel

Für viele Geschäftsreisende hat sich die Arbeitswelt auf die eigenen vier Wände verkleinert. Doch nicht immer ist das Eigenheim der perfekte Arbeitsplatz – die Internetverbindung, ein hoher Lärmpegel oder fehlende Arbeitsmöbel können der eigenen Produktivität schnell einen Strich durch die Rechnung machen.

Den Bedarf haben viele Hotels erkannt und bieten ihre Zimmer als Ersatzbüro an. Interessierte finden dabei auch zunehmend Angebote in touristisch attraktiven Lagen. Es locken Häuser mit optimaler Ausstattung, viel Ruhe und einem tollen Ausblick. Mit dieser Offerte entsteht so eine ganz neue Verbindung aus Beruf und Freizeit.

Geschäftsreisende können die besten und sichersten Angebote bei ihren Travel Management Companies finden. Ein Qualitätsmerkmal ist zum Beispiel das „Clean & Safe“-Label, das mittlerweile alle großen Hotelketten eingeführt haben. Das Siegel bescheinigt den Anbietern, alle erforderlichen hygienischen Maßnahmen einzuhalten.

Entwicklung 2: Die Reaktion der Urlaubsländer

Länder, die stark auf touristische Einnahmen angewiesen sind, ziehen mit dem Hotel-Homeoffice-Trend mit – und schaffen die rechtlichen Voraussetzungen, um den Traum vom Arbeiten im Paradies möglich zu machen. Zwei Beispiele sind Barbados und Bermuda. Mit dem „Barbados Welcome Stamp“ können Interessierte für ein Jahr auf dem Inselstaat in der Karibik arbeiten. Die Kosten für das Visum unterscheiden sich abhängig davon, ob man alleine oder mit Familie reist. Für Einzelpersonen werden 2.000 US-Dollar fällig. Ein großer Vorteil: Das Visum befreit von der Einkommenssteuer auf Barbados. Ähnlich läuft es auf den Bermudainseln, einem britischen Überseegebiet im Nordatlantik. Interessierte Geschäftsreisende können sich umfassend online über das „Work from Bermuda Certificate“ informieren und sich auf digitalem Wege für ein Visum bewerben. DERPART Travel Service arbeitet mit verschiedenen Servicepartnern zusammen, welche sich auf den Bereich Visa und deren Beantragung spezialisiert haben. Somit profitieren Sie und Ihre Mitarbeiter von einer umfassenden Beratung rund um das Thema Visabeantragung.

Entwicklung 3: Neuer Regelungsbedarf

Genau wie Bleisure Travel wirft auch Bleisure Work viele rechtliche Fragen auf. Wer sein Homeoffice ins Hotel oder ins Ausland verlegen will, muss dies in jedem Fall mit dem Arbeitgeber abklären. Hier kann neuer Regelungsbedarf für Unternehmen entstehen. Eine Anpassung der Reiserichtlinien, wie lange Mitarbeiter beispielsweise im Ausland tätig sein dürfen, wird unter Umständen nötig.

Bei längeren Aufenthalten im Ausland müssen Arbeitnehmer und Arbeitgeber auch mögliche Extrakosten beachten. Wer zum Beispiel mehr als drei Monate in einem anderen EU-Land tätig ist, muss dort in die Sozialversicherung einzahlen – allerdings gibt es Ausnahmen. Bei Unsicherheiten kann man sich mit einem Anruf bei der eigenen Krankenkasse und dem Sozialversicherungsträger des Reiseziels absichern. Bei mehrmonatigen Auslandsaufenthalten kann es auch zu einer Steuerpflicht im Reiseland kommen.

 

Quelle: https://www.chefsache-businesstravel.de/2020/12/16/bleisure-travel-das-sind-die-neuesten-entwicklungen/

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