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25.05.2022

Trends bei Geschäftsreisen

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Intelligentes Gepäck, WLAN an Board und das Ausbrechen aus strengen Dresscode-Regeln: Wer viel reist, der kann sich auf einige Neuerungen einstellen. Hier sind die aktuellen Trends bei Geschäftsreisen.

Elegant reisen: Vom Scheitel bis zum Gepäckstück

Einfach in die Jogginghose schlüpfen und in den Flieger steigen? Nein. Gerade nach der langen reisefreien Zeit während der Hochphase der Pandemie, wird das Reisen und der Business Trip dieses Jahr wieder so richtig zelebriert. Denn wir wissen alle mittlerweile wieder mehr zu schätzen, wie wunderbar es ist, die Welt bereisen zu können. Sowohl beruflich als auch privat. Das bedeutet auch: Man wählt nicht irgendein Outfit und nicht bloß irgendein Gepäckstück wird genutzt. Aber keine Sorge: Auch Krawatte und Manschettenknöpfe sind nicht mehr nötig. Business Casual lautet der Dresscode. Vielreisende tragen feine, aber bequeme Cashmere-Pullover statt Sweater. Weiche Baumwollhosen, statt Jogging, elegante Mokassins, statt Sneaker. Statt einem farblosen Trolly wählt man stilvolle Reisekoffer oder Reisetaschen.

Damit einher geht im Übrigen auch, dass immer mehr Reisende auf höhere Buchungsklassen setzen. Auch das haben wir der Pandemie zu verdanken. Gerade Arbeitgeber zeigen sich zum Schutze der Mitarbeiter:innen großzügig und buchen mehr Business Class oder erste Klasse im Zug, um höhere Abstände zu ermöglichen. Aus dem gleichen Grund werden auch vermehrt Direktverbindungen gebucht, um Umsteigen und somit Kontakte zu reduzieren.

Mehr Nachhaltigkeit

Das Thema Nachhaltigkeit setzt sich auch im Bereich Business Travel durch. Viele Firmen bemühen sich, ihren CO2-Fußabdruck zu verringern. Auch beim Thema Reisen. Deswegen wird heute oftmals, bevor überhaupt gebucht wird, die Notwendigkeit der jeweiligen Geschäftsreise hinterfragt. Zudem werden häufig nicht mehr innerdeutsche Flüge gewählt, stattdessen setzt man immer öfter auf die Bahn. Und: Lieber mehrere Termine miteinander kombinieren und somit weniger, aber etwas längere Reisen.

Bleisure Travel

Das Angenehme mit dem Nützlichen zu verbinden: Das ist ein klarer Geschäftsreise-Trend. Vielreisende verbinden daher ihren Business-Trip mit ein paar Tagen Urlaub, um die jeweilige Destination auch noch einmal ganz ohne Termindruck zu genießen. Das Kunstwort „Bleisure“ setzt sich dabei aus „Business“ und „Leisure“ zusammen. Getoppt wird das alles seit der Corona-Pandemie  von Remote Work, also der Fernarbeit an wirklich schönen Orten dieser Welt. Die stetig zunehmende Zahl an optimal ausgestatteten Coworking-Spaces mit Power-Internet machen es möglich.

WLAN an Board

WLAN im Flugzeug ist schon lange kein Luxus mehr. Stattdessen wird der Service mehr und mehr zu einem Standard, der erwartet wird, und das auch in der Economy Class. So bietet Qatar Airways beispielsweise 15 Gratis-Minuten für einen kurzen Austausch mit der Familie. Andere Airlines bieten sogar während des gesamten Fluges kostenloses WLAN an, insbesondere in der Business Class. Aber das Angebot variiert je nach Airline und Flugzeugmodell. Aufgepasst: Erst wenn das Flugzeug die vorgesehene Reiseflughöhe von bis zu 10.000 Metern erreicht hat, kann man das WLAN an Bord auch nutzen.

Smart Luggage

Das Smartphone aufladen, sich selbst einchecken, den Anzug nicht knittern und bestenfalls autonom fahren: Smart Luggage – also intelligentes Gepäck – ist im Trend. So gibt es beispielsweise einen Electronic Tag, über den sich der Koffer selbst einchecken lassen kann und nicht verloren geht. Der BlueSmart Trolley aus San Francisco wiederum verschließt sich von selbst, wenn sich der Besitzer entfernt. Als „World’s Smartest Suitcase“ bewirbt die Marke PlanetTraveler aus Miami ihren Space Case 1. Er lässt sich über Fingerabdruck öffnen und bietet darüber hinaus einen Bluetooth-Lautsprecher für Telefonate und Musikgenuss. Auch die deutsche Firma Horizn Studios bietet derartige Features: Der Travel Assistent ihres intelligenten Gepäcks kann Flüge umbuchen oder zum Beispiel eine Hotelübernachtung reservieren. Und selbst autonom fahrende Koffer sind keine Zukunftsmusik mehr.

Lounges für Jedermann

Statusmeilen sind für Vielflieger immer schwerer zu sammeln. Somit ist auch der Zutritt zu den Airport-Lounges erschwerter. Die Nachfrage nach entsprechenden Bezahlmodellen steigt. Man spricht dann von „Pay-as-you-go-Lounges“. Erstmals eröffnete eine derartige Lounge in Hongkong: Die Plaza Premium Lounges sind Airline-unabhängig und an 140 Standorten und 35 Flugzeugen vertreten. Der Eintritt ist überschaubar und liegt im Durchschnitt bei 30 Euro. Hier können Reisende ungestört arbeiten, eine Kleinigkeit essen oder einfach nur duschen. Doch auch Airlines stellen immer öfter auf das Bezahlmodell um: So bietet Emirates beispielsweise den Zutritt für die sieben Business und First Class Lounges in Dubai gegen einen Aufpreis. Andere Fluggesellschaften könnten folgen.

Reisen im Privatjet

Flexible Flugpläne, die sich nach dem Passagier richten, ein gesonderter Security-Check, viel Luxus und das unkomplizierte Anfliegen von noch so kleinen Flughäfen: Das Reisen im Privatjet bietet allerlei Komfort. Der Markt boomt. Und das Reisen im Privatjet wird immer bezahlbarer, dank Unternehmen, die mit All-You-Can-Fly-Angeboten, Leasing, besonderen Anteil-Modellen oder günstigen Charter-Konzepten die Private Aviation revolutionieren. Und das Beste: Meist kann man Mitreisende kostenfrei mitnehmen, wodurch selbst für mittelständische Geschäftsreisende Kosten gesenkt werden können.

Speisen à la Carte an Bord

Economy-Reisende haben es nicht leicht: Wenn es überhaupt Speisen an Bord gibt, sind diese meistens übel. Doch immer mehr Airlines bieten Gästen in der günstigsten Preiskategorie die Option auf ein Speisen-Upgrade gegen Bezahlung an. Bei Air France und KLM essen Passagiere auf Wunsch à la carte: Vier Menüoptionen zwischen zwölf und 18 Euro stehen hier zur Auswahl. British-Airways-Reisende können bei ausgewählten Langstreckenflügen ab London-Heathrow bereits im Vorfeld online buchen, was sie an Bord serviert bekommen möchten. Es gibt sechs Gerichte zur Auswahl zum Preis zwischen 15 und 18 Pfund (umgerechnet etwa 18 bis 21 Euro). Auch bei Swiss, Austrian Airlines oder Singapore Airlines gibt es derartige Speise-Angebote gegen Aufpreis. Und weil es der oder die Geschäftsreisende so bequem wie möglich haben will, wird dies zu einer echten Option.

Mit diesen Anregungen können Sie Ihrer nächsten Geschäftsreise entspannt entgegenblicken. Sollten Sie Fragen haben, so steht unser DERPART Travel Service Team in jeglichen Belangen stets zur Verfügung.

 

Quelle: https://www.tft-mag.com/business/die-trends-bei-geschaeftsreisen/

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