
Austrian Airlines: Langstreckenexoten Airbus A340-200 werden verkauft
Der Austrian Airlines Group ist ein weiterer wichtiger Schritt in Richtung Flottenharmonisierung gelungen. Am 15. September 2005 wurde der Vertrag mit einem französischen Finanzinvestor zum Verkauf von zwei Airbus A340-200 bekannt gegeben.
Die Jets werden nach Abgabearbeiten per Ende Winterflugplan 2005/06 bzw. Ende Sommerflugplan 2006 übergeben. Über den Verkaufspreis wurde Stillschweigen vereinbart. Für die beiden Langstreckenflugzeuge wird im Aufsichtsrat Ende September ein Antrag auf Beschaffung von Ersatzgerät gestellt werden.
Chief Financial Officer, Ing. Mag. Thomas Kleibl stellt auch für seinen Vorstandsbereich Technik dazu fest: "Mit diesem Verkauf setzen wir den ersten Schritt zur Flottenharmonisierung auch im Langstreckenverkehr. Mit nur 257 Sitzen ist der Airbus A340-200 ein relativ kleines, kostenintensives vierstrahliges Langstreckengerät mit geringem Ertragspotential. Er ist nur für extrem lange verkehrsaufkommensschwache Strecken geeignet. Angesichts der hohen Treibstoffkosten bieten heute zweistrahlige Flugzeugtypen gegenüber Flugzeugen mit vier Triebwerken eindeutige Kostenvorteile im Flugbetrieb, vor allem hinsichtlich merklich reduzierter Sitzplatzkosten sowie bei der Wartung. Im neu zu beschaffenden Ersatzgerät werden wir zudem bereits unser neues Business Class-Konzept mit bequemen Schlafsesseln und einem state-of-the-art Entertainment-Programm voll integriert haben."


